Methylsulfonylmethan (MSM) hat in der krebsbezogenen Forschung ein gewisses Potenzial gezeigt — es hat sich erwiesen, dass es den Zellzyklus reguliert und Apoptose (programmierter Zelltod) in spezifischen Krebszellen (insbesondere Brustkrebs-, Prostatakrebs-, Lungenkrebs- und Leberkrebszellen) induziert. Dies deutet darauf hin, dass es die Wirkung haben könnte, das Wachstum von Krebszellen zu verlangsamen oder die Wirksamkeit der Chemotherapie zu erhöhen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die aktuellen Schlussfolgerungen nur auf vorläufigen In-vitro-Zellexperimenten (Zellstudien im Labor) basieren und keine Validierung durch groß angelegte klinische Forschung (wie z. B. klinische Studien am Menschen) aufweisen. Daher sind noch gezieltere klinische Studien erforderlich, um die tatsächliche Wirksamkeit, die geeignete Dosierung und die Sicherheit von MSM als Krebsbehandlung zu bestätigen.